Montag, 23. Oktober 2017

zur Gauschießanlage Oberdorfen

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Polizeischützenverein Erding e.V.
Schützengau Dorfen

Neue Schießstätte ist bayernweit einmalig

Oberdorfen - Auf ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr konnten die Verantwortlichen des Schützengaues Dorfen bei der Jahreshauptversammlung in der neuen Gauschieß-stätte Oberdorfen zurückblicken.

Positive Stimmung: Stolz sind die Verantwortlichen im Gau und in den Vereinen auf die sportlichen Erfolge ihrer aktiven Schützen. Foto: sta
Positive Stimmung: Stolz sind die Verantwortlichen im Gau und in den Vereinen auf die sportlichen Erfolge ihrer aktiven Schützen. Foto: sta

Vor allem dank der hervorragenden Leistungen der Jugend konnten viele Medaillen und gute Platzierungen bei den Meisterschaften im vergangenen Jahr erzielt werden.

Gausportleiter Alfons Weber stellte in seinem Bericht erfreut fest, dass die Teilnehmerzahlen aus dem Gau Dorfen bei den Meisterschaften in den vergangenen Jahren immer höher geworden sind und auch die dabei erzielten Ergebnisse für hervorragende Platzierungen gereicht haben. Wie Weber gleichzeitig feststellte, konnten neben den Gewehrschützen auch die Pistolen-, Wurfscheiben- und Bogenschützen Medaillen für den Gau Dorfen holen.

Starke Leistungen erzielte die Luftgewehrjugend bei den Bezirkspokalen. Gaujugendsportleiter Reiner Deyerer berichtete, dass die Dorfener Mannschaft erstmals die „Otto Sixl Scheibe“ gewann und beim Dreistellungs-Wettkampf den 2. Platz erreichte. Lediglich die Luftpistolenschützen waren nicht ganz vorne zu finden und konnten beim Finale nur den 6. Platz erreichen. Deyerer gab bei dieser Gelegenheit bekannt, dass inzwischen ein Gaukader gegründet worden ist und der Nachwuchs nun beim monatlichen Kadertraining weiter gefördert werden soll.

Mit Maximilian Dallinger vom Schützenverein Isental Lengdorf wurde ein junger Schütze in den Nationalkader berufen, der beim Internationalen Wettkampf im Januar in Hochbrück mit 589 Ringen eine starke Leistung zeigte.

Mit der Anschaffung von elektronischen Schießständen in der Gauschießstätte wurden beste Voraussetzungen zum Training geschaffen. Die Anlagen, so stellte Gauschützenmeister Georg Schatz fest, stehen nun allen zur Verfügung und werden auch gut angenommen. Mehr als 4000 Stunden wurden bisher für die Modernisierung der Gauschießstätte geleistet, dabei wurden 84 000 Euro für Material und die neuen Schießstände ausgegeben. Für diverse Abschlussarbeiten stehen noch Ausgaben von rund 15 000 Euro an. Schatz dankte in diesem Zusammenhang der Stadt Dorfen und den Gemeinden im Gau sowie dem Landkreis Erding, die mit ihren Zuschüssen die Maßnahmen unterstützt haben.

Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner stellte in seinem Grußwort fest, dass der Gau Dorfen „auf besten Beinen“ stehe. Er verwies dabei auf die gute Jugendarbeit, die wichtig ist für die Wertorientierung im familiären und gesellschaftlichen Bereich.

Auch der stellvertretende Bezirkssportleiter Johannes Enders gratulierte dem Gau Dorfen zur modernen Gauschießstätte. Enders stellte fest, dass diese Anlage bayernweit ein einmaliges Modell sei, und dass der Gau Dorfen mit seinen Vereinen in den Ergebnislisten bei den Meisterschaften immer vorne zu finden sei.

(sta)

Münchner Merkur vom 18.02.2013